Meine Hauptschaffensgebiete sind

Kinder- und Jugendmusicals:
Bisher knapp 60 Stücke für alle Altersstufen, Dauer von 10 Minuten bis fast abendfüllend, vom frech aktualisierten Märchen bis zum kirchlichen Mysterienspiel, mit Klavier-, Combo- oder klassischer Begleitung - und wenn trotzdem nichts für Ihren Bedarf dabei ist, wird ein neues Musical speziell für Ihre Rahmenbedingungen geschrieben.

Kirchenmusik:
Neue Geistliche Lieder, eine Jugendmesse, Choralsätze, kleine Kantaten - alles praxisbewährt und ohne großen Aufwand zu realisieren.

Arrangements:
Viele Werke der Musikliteratur eignen sich außer für ihre Originalbesetzung (z.B.Klavier) auch gut für andere Besetzungen, ja sie sind viel zu schön, um sie nur in einer Variante zu spielen. Ob für Flötenensembles, Streichquartett, Salonbesetzung - ich versuche immer, ein Klanggewand zu finden, das die Schönheit eines Stückes besonders gut zur Geltung bringt.


Die Anfänge meiner Kompositionstätigkeit im Alter von ca.15 bis 22 Jahren waren geprägt von sehr gewissenhaftem, handwerksbetonten Unterricht durch den engagierten Lehrer P. Schüll am Gymnasium und durch R.R. Klein im Studium einerseits und mehr oder weniger misslungene freie Versuche im Stilbereich Spätromantik / Impressionismus andererseits.

Während es eigentlich unter den künstlerisch ambitionierteren Schulmusik-Absolventen verpönt war, gleich in den Schuldienst zu gehen, weil man den Abbruch künstlerischer Bemühungen als Chorleiter, Instrumentalist oder auch Komponist damit fast gleichsetzte, wurde die Orientierung an der Brauchbarkeit in der Praxis für mich zum entscheidenden Antrieb. Damit war immer eine Rückmeldung gegeben und das Komponieren im "luftleeren Raum" vermieden.

So entstanden, je nach Bedarf, Choralsätze und kleine Spruchmotetten für den Kirchenchor wie auch Flöten- und andere Instrumentalsätze (melodiegebundene wie freie) für die Arbeit in den schulischen Musik-AGs. Irgendwann in den 80ern wünschten sich meine Chor- und Flötenkinder ein zusammenhängendes szenisches Stück, "am besten so was Musicalartiges", und da das Angebot auf diesem Gebiet damals längst nicht so vielfältig war wie heute, begann ich mehr aus der Not heraus Kindermusicals zu schreiben und dabei auch Klänge und Techniken der U-Musik mit einzubeziehen. Ab und zu interessierte sich dann auch einmal eine andere Schule für eines dieser Stücke oder bestellte "maßgeschneidert" ein eigenes. Neben diesem Hauptschaffensgebiet entstanden bisher auch einige Streicherkompositionen, die sich auch schon bei "Jugend musiziert" bewährt haben, sowie für ein paar institutionelle Aufträge für Ortsjubiläen.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld sei hier noch erwähnt, was mir ebenfalls sehr viel Spaß bereitet: das Arrangieren gegebener Werke für eine neue Besetzung. Ich betreue seit vielen Jahren die pädagogisch orientierten "Arbeitskonzerte" am Darmstädter Staatstheater, wo ich zwar auf ein Team künstlerisch wie pädagogisch hochmotivierter Musiker zurückgreifen kann, jedoch selten mehr als sechs oder sieben Spieler gleichzeitig einsetzen darf. Da entsteht dann schon einmal eine "Salonfassung" der "Moldau", oder wenn das Thema z.B. "Variationen" heißt, muss ein klassisches Klavierwerk zwecks Verdeutlichung der musikalischen Struktur dran glauben und erscheint als Werk für ein kleines Ensemble mit verschiedenen Klangfarben.